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"Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" Tagung am 18. Oktober 2001

Dokumententyp
Tagungsband
Herausgeber
Ranftl, E.; Buchinger, B.; Gschwandtner, U.; Meggeneder , O.
Untertitel
Praktische Beispiele diskriminierungsfreier analytischer Arbeitsbewertung. Tagungsband zur Fachtagung "Gleicher Lohn für gleichwertige
Jahr
2002
Schlagwörter
Lohnlücke; Mikrodaten; Ökonometrie; Handlungsempfehlung; Ländervergleich; Maßnahmen; Logib-D; eg-check; Betrieb; Messung; Gender Pay Gap; Entgeltlücke; Umfang; Makrodaten
Kategorien
3.02 Von Dritten, Deutschland, 3.01 Von staatl./parlamentarischen Institutionen, Gesamte wiss. Literatur, Europa, 2.03 Lohnungleichheit im Betrieb

Kurzbeschreibung

Um im Durchschnitt den gleichen Lohn zu erhalten wie Männer, müssen Frauen in der EU noch einen langen Weg zurücklegen. Nach dem Gleichbehandlungsgesetz und den Bestimmungen der EU liegt Entgeltdiskriminierung dann vor, wenn Frauen und Männer keinen gleichen Lohn für gleich und gleichwertige Arbeit erhalten. Die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofes hat Standards zur Umsetzung des Rechtes auf Entgeltgleichheit geschaffen. In der betrieblichen Praxis sind diese kaum bekannt. Eine zentrale Rolle kommt der geschlechtsneutralen Ausgestaltung der Arbeitsbewertung zu. Dabei sind die Tätigkeiten und Arbeitsanforderungen und nicht die Person, die eine Arbeit ausführt, zu bewerten. Die Publikation beruht auf einer im Oktober 2001 durchgeführten Tagung mit dem Titel: "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit." Diese Tagung war Teil eines umfassenden Projektes zur diskriminierungsfreiein Arbeitsbewertung und Arbeitsorganisation (D.B.A.O.), welches im Auftrag des österreichischen Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit durchgeführt wurde. Das Kernstück des Projekts ist die Erprobung diskriminierungsfreier Arbeitsbewertung. Im vorliegenden Band sind einerseits die Beiträge der Fachtagung, andererseits weitere Beiträge über durchgeführte Projekte zu diskriminierungsfreier(er) Arbeitsbewertung und über diskriminierende Bewertung von (Dienstleistungs-)Arbeit nachzulesen, welche die Problematik der Bewertung von Arbeit weiter beleuchten. Präsentiert werden damit Erfahrungen in Österreich, der Schweiz, England und Deutschland mit diskriminierungsfreie Arbeitsbewertungssystemen und Strategien zur Umsetzung. Die Darstellung von zwei österreichischen Pilotprojekten zeigt praxisnah, wie diskriminierungsfreie Arbeitsbewertungssystemein einem Unternehmen eingeführt und bestehende Systeme auf EU-Standard gebracht werden können.