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Glossar

Hier haben wir Ihnen einige der einschlägigen, im Zusammenhang mit Gleichstellungspolitik gebräuchlichen Begriffe zusammengestellt und mit einer kurzen Erläuterung versehen.

 

 

A

Antidiskriminierung:

Maßnahmen gegen Ungleichbehandlung, Ungleichstellung, Benachteiligung; vor allem im sozialen Bereich

 

B

Beurteilungswesen

Mit dem Beurteilungswesen steht ein Instrument zur Verfügung, um in regelmäßigen Abständen oder anlassbezogen die Aufgaben und Anforderungen von Arbeitsplätzen und gezeigten Leistungen zu beleuchten. Eine regelmäßige Beurteilung ist im 4-Jahres-Rhythmus zu erstellen, wobei das Beurteilungsgespräch ein Kernelement des Beurteilungswesens darstellt. Bei einer anlassbezogenen Beurteilung entfällt das Gespräch. Best-Practice-Projekte: Bewährte Methoden und Vorgehensweisen innerhalb eines Unternehmens/Betriebes. 

Best-Practice-Projekte:

Bewährte Methoden und Vorgehensweisen innerhalb eines Unternehmens/Betriebes.

 

D

Demografischer Wandel

Bezeichnung für Veränderungen und Tendenzen in der Bevölkerungsentwicklung

Diversity Management

Vielfaltsmanagement als Teil des Personalwesens, Verschiedenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als positive Wertschätzung und effektive Ressource für ein Unternehmen; Verbesserung von Chancengleichheit sowie Verhinderung von sozialer Benachteiligung

 

E

EFRE:

Abkürzung für Europäischer Fond für regionale Entwicklung

Equal Pay:

Mit dem Equal Pay Grundsatz im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sollen Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmern einen gleichwertigen Lohn wie Stammmitarbeiterinnen und Stammmitarbeiter erhalten.

Entgeltungleicheit:

Prozentualer Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap).

ESF:

Abkürzung: Europäischer Sozialfonds; arbeitsmarktpolitisches Instrument der Europäischen Union zur Förderung der Beschäftigung und sozialer Integration

 

F

Frauen in Führungspositionen:

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist trotz Bundesgleichstellungsgesetz sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst seit vielen Jahren unverändert niedrig. 

 

 

 

G

Gender-Budgeting:

Etablierung und Durchführung von Maßnahmen innerhalb des Prozesses der Aufstellung von öffentlichen Haushalten mit dem Ziel, die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern

Gender Mainstreaming:

Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter, Verpflichtung, bei allen Entscheidungen die unterschiedlichen Auswirkungen von Männern und Frauen in den Blick zu nehmen

Gender Pay Gap:

Siehe Entgeltungleichheit

Gender Studies:

Geschlechterforschung, Geschlechterstudien

 

L

Lohnungleichheit:

Lohnunterschied für die gleiche Tätigkeit bei Männern und Frauen, Benachteiligung bei den Einkommen von Frauen

LSBTTI:

Die Abkürzung steht für die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trnasgendern, Transsexuellen und intergeschlechtlichen Menschen

 

M

Mintberufe:

Abkürzung für Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaft und Technik, die Frauenquote in diesen Berufsfeldern ist immer noch sehr niedrig. Erklärtes Ziel ist es, diese Berufe für Frauen attraktiver zu machen, resultierend aus einem zunehmenden Fachkräftemangel 

 

R

    Rollenbilder:

    (tradierte) Vorstellungen und Klischees zum Verhalten von Jungen und Mädchen bzw. Frauen, Rollenstereotype: Zuweisungen von Eigenschaften in Abhängigkeit von der Geschlechtszugehörigkeit

     

    T

    Teilzeitarbeit:

    Verkürzte Arbeitszeiten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Gegensatz zur Vollzeitbschäftigung

    Telearbeit:

    Verrichtung der Arbeit in der eigenen Wohnung („homeoffice“)

     

    V

    Vereinbarkeit von Beruf und Familien:

    Möglichkeiten, sich zugleich Beruf und Karriere und dem familiären Leben ohne größere Schwierigkeiten aufgrund der Doppelbelastung zu widmen. Anzustrebendes Gleichgewicht zwischen diesen beiden Säulen des Alltags.

     

    Z

    Zuwanderung:

    Prozess der Immigration, Zunahme der internationalen Mobilität